Monthly Archives: Juli 2013

Das Thyssen-Krupp Quartier

Die Stadt Essen ist seit jeher von der Firma Krupp geprägt und wird oft mit ihr in Verbindung gebracht, auch wenn das ehemalige Kruppwerk heute ein eigener Stadtteil ist (die Weststadt) und nur noch Fragmente wie das IKEA-Parkhaus von den gigantischen Anlagen zeugen, die es hier einst gab. Seit wenigen Jahren hat Krupp, oder Thyssen-Krupp, wie es heute heißt, nun jedoch wieder einen entscheidenden Anteil an der modernen Stadtarchitektur in Essen, nämlich in Form einer sehr repräsentativen Konzernzentrale. Diese, sowie die sie umgebenden Bürogebäude haben eine Brachfläche etwas nördlich der Weststadt in ein Highlight aus Stahl und Glas verwandelt. Das Hauptgebäude ist weit mehr als ein reiner Zweckbau und wirkt mit seiner riesigen gläsernen Mitte fast filigran. Das vorgelagerte Wasserbecken, das Restaurant und die schlichte, minimalistische Bepflanzung tragen zu einem sehr edlen und aufgeräumten Bild bei.

Dieses Gebäudeensemble habe ich nun vor ein paar Tagen mit der Kamera (Canon EOS 3, 35mm und 85mm Objektiv und Kodak TriX 400) heimgesucht. Architektur fotografieren macht mir echt Spaß, ist aber auch ein Stück weit Denksport und Herausforderung, will man perspektivische Verzerrungen vermeiden. Da schleicht man schon mal einige Zeit meterweise nach links und rechts, durch den Sucher immer kontrollierend, dass man jetzt auch wirklich mittig vorm Objekt der Begierde steht. Vom zu vermeidenden Kippen der Kamera nach oben ganz zu schweigen…

Hier nun die Ergebnisse meiner Fototour:

  • 02
  • 03
  • 06
  • 04
  • 05
  • 07
  • 01
  • 08
  • 09
  • 10
  • 11
  • 12

Regattabahn 1 – Ein Projekt

Manchmal muss ich mich selbst davon überzeugen, dass es wirklich nötig ist, so viele verschiedene Kameras zu haben, zu wollen und zu kaufen. Heute kam mir ein Projekt in den Sinn, welches diese Bestätigung hoffentlich bringt.

Auf dem Heimweg von der Nachtschicht habe ich heute morgen noch kurz am See halt gemacht. Das Licht war schön, die Sonne kämpfte sich langsam durch den Dunst und es war auch erwartungsgemäß wenig los. Um 6:30 Uhr trifft man nur auf vereinzelte Jogger, Hundebesitzer und ein paar Enten bei der Gefiederpflege. Als „Kamera“ hatte ich nur mein Handy bei mir (ein Samsung Galaxy) und da kam mir der Gedanke, ob die Kamera die Art beeinflusst, wie ich fotografiere. In meinem Kopf kristallisierte sich ein Projekt heraus. Aufnahmen der Regattabahn, mit verschiedenen Kameras. Gleiche Location, anderes Werkzeug. Völlig unwissenschaftlich natürlich und am Ende auch nicht wirklich relevant, aber für mich doch spannend.

Um das Ganze weiter zu treiben, habe ich ausschließlich Bildbearbeitung gewählt, die das Handy mir bietet. Die Bilder sind also verinstagramt worden. Genauso werde ich es bei den anderen beiden Probanden halten (zwei analoge Kameras): Der Film wird lediglich gescannt und die Bilder in der Größe angepasst. Keine Bearbeitung von Farben und Kontrasten. Out of cam, wie man so schön sagt.

Hier seht Ihr nun die Ergebnisse meiner kleinen Früh-Fotorunde von heute morgen. Der Rest folgt in der nächsten Zeit, also dranbleiben!

  • Regattabahn 01
  • Regattabahn 02
  • Regattabahn 03
  • Regattabahn 04
  • Regattabahn 05
  • Regattabahn 06
  • Regattabahn 07
  • Regattabahn 09
  • Regattabahn 10
  • Regattabahn 11
  • Regattabahn 12
  • Regattabahn 13
  • Regattabahn 14