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Abenteuer Fotobuch

Irgendwann kommt der Punkt, wo es einem Fotografen nicht mehr reicht, seine Bilder auf dem Bildschirm zu betrachten. Man möchte etwas in der Hand halten, die Bilder physisch real vor einem haben, nicht nur als Ansammlung von Einsen und Nullen auf einem Datenträger.

Nun heißt es, sich zu entscheiden. Habe ich den Platz, mir Abzüge meiner Lieblingsbilder an die Wand zu hängen? Möchte ich ganz klassisch Bilder in ein Fotoalbum kleben? Möchte ich einen Kalender erstellen? Oder soll es doch ein Fotobuch werden?

Gleich vorweg: Hier gibt es kein Richtig und Falsch. Jeder muss diese Entscheidung für sich fällen und wenn er oder sie am Ende damit glücklich ist, ist das Ziel erreicht. Machen sollte man es aber in jedem Fall, denn seine Bilder so leibhaftig vor sich zu haben, das ist nochmal etwas ganz anderes.

Ich habe mich nach dem Paris-Urlaub im März recht schnell entschieden, diesmal ein Fotobuch zu machen. Rein schwarzweiß sollte es werden, das war schnell klar. Nun hieß es, sich für einen Anbieter zu entscheiden, denn diese Dienstleistung gibt es wie Sand am Meer. Meine Wahl fiel auf die Fotobücher von dm, also ein Produkt von cewe. Die Beispielbücher im Markt haben mir von der Qualität her zugesagt, also habe ich nicht lange gezögert, mir die Software runtergeladen und…

…schon stand ich vor Entscheidungen.
Welches Format? Hochkant, quer oder quadratisch?
Welche Größe?
Was für ein Umschlag?
Da ich etwa gleich viele Aufnahmen im Hoch- wie im Querformat hatte, war die Entscheidung für ein quadratisches Exemplar schnell getroffen. So haben alle Bilder den gleichen Platz um zu wirken.
Größenmäßig habe ich mich für 30x30cm entschieden, denn es sollte schon ein Buch werden, in dem man gern blättert, kein kleines Heftchen, in dem viele Details in den Bildern verlorengehen.
In Sachen Umschlag fiel meine Wahl auf einen klassischen Leineneinband. Ohne Bild, ohne Text, einfach nur ein schickes dunkles Blau.

Nun ging es daran, die Bilder einzufügen. Ich wollte mir hier nicht von der Software die Arbeit abnehmen lassen, sondern selbst die Bildpaare zusammenstellen, die sich auf den jeweiligen Doppelseiten gegenüberstehen. Und das war nun der Moment, der mich wochenlang beanspruchte. Bilder einfügen, begutachten, verschieben… Es machte Spaß, war aber auch ein langer Weg. Aber gut, was tut man nicht alles, um hinterher auch zufrieden mit dem Ergebnis zu sein.

Als dieser Punkt dann endlich geschafft war, habe ich mein Layout über die Software hochgeladen. Dies geht fast von allein und währenddessen war Zeit für einen Kaffee, da es viele Fotos (60) und somit eine Menge an Dateivolumen war. Zu beachten ist hierbei lediglich, dass man das Kästchen für automatische Bildoptimierung deaktivieren sollte, wenn man seine Bilder vorher schon in einem Bildbearbeitungsprogramm per Hand bearbeitet hat.

An dieser Stelle ein Hinweis: BITTE investiert das Geld in eine Lösung zur Bildschirmkalibrierung. Es lohnt sich wirklich! Die Enttäuschung, wenn das fertige Fotobuch hinterher farblich völlig danebenliegt, ist sonst groß. Man glaubt gar nicht, wie sehr Bildschirm und Druck sich unterscheiden können, wenn der Monitor nicht ordentlich kalibriert ist. Das dann dem Druckdienstleister in die Schuhe schieben zu wollen, wäre unfair.

Nach etwa einer Woche bekam ich dann die Mail, dass ich mein Fotobuch im Markt abholen könne. Gesagt, getan. Sicher verpackt in einem Umschlag im DinA3 Format lag mein Fotobuch im Regal. Zuhause angekommen, habe ich es ausgepackt und muss sagen, ich bin auch jetzt noch, nach einigen Tagen und einigem Blättern, hellauf begeistert. Die Druckqualität ist für meine Begriffe sehr gut, der Leineneinband fühlt sich gut an und das Durchblättern der Seiten macht Spaß. Die Schwarzweiß-Wiedergabe ist kühl, aber exakt, ohne Farbstiche.

Fazit: Das Fotobuch ist sicher kein ganz billiges Vergnügen, vor allem, wenn man in Sachen Format und Seitenzahl einen gewissen Anspruch hat. Das Ergebnis, seine Bilder in Ruhe auf dem Sofa betrachten und das Buch auch einfach mal Gästen in die Hand drücken zu können, ist den Preis in meinen Augen allemal wert!

Eine kleine Fotostrecke meines Buches folgt jetzt.

fotobuch_blog-1Der stabile Kartonumschlag, in dem ich das Buch im Markt in Empfang genommen habe.

fotobuch_blog-2Da ist das gute Stück, eingeschweißt wartet es darauf, geöffnet zu werden.

fotobuch_blog-3Der Leineneinband, optisch und haptisch wirklich ansprechend.

fotobuch_blog-4Die ersten beiden matten, unbedruckten Seiten. Die Spannung steigt…

fotobuch_blog-5Das Papier der Seiten ist seidenmatt bis leicht glänzend, dabei aber sehr angenehm.

fotobuch_blog-6Die Druckqualität ist sehr gut, die Kamera sieht hier wesentlich mehr Punkte als das Auge.

fotobuch_blog-7Die satten Tiefen und Kontraste überzeugen voll und ganz.

fotobuch_blog-8Genauso wie die differenzierten Grauwerte und der Tonwertumfang.

Am Jahresende zurück zur Natur

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Fast hätte ich es selbst nicht mehr geglaubt, dass ich noch einen Beitrag zustande bekomme, bevor 2013 ausklingt. Der Dezember ist halt immer sehr vollgepackt, Weihnachten kommt traditionell schneller als man denkt und *schwupps*, knallen die Raketen sowie die Korken und das neue Jahr hat einen in Beschlag. Der Weihnachtsurlaub hat mir nun aber doch noch die Gelegenheit beschert, ein paar Bilder zu machen und ein wenig den Alltag zu vergessen. Vorher möchte ich mich aber kurz bei meinen Lesern, hier und auf Facebook, für ihr Interesse bedanken. Durch meine Facebook-Seite www.facebook.de/pixelbulimie habe ich einige Leser und Betrachter dazugewinnen können und ich hoffe natürlich, dass das im nächsten Jahr weiter geht und ich Euch hier viele, hoffentlich spannende, Fotos von Ausflügen und Reisen zeigen kann. Bis dahin kommt gut ins neue Jahr. Ich hoffe, wir sehen uns dort…

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Prag quadratisch – ein Kalender

Wie angekündigt folgt nun hier der zweite Teil meiner Prag-Reise. Am zweiten Tag klingelte der Wecker sehr früh, denn es stand ein morgendlicher Fotoausflug zur Karlsbrücke an. Leider war der eindrucksvolle Sonnenaufgang und der Nebel, der über der Moldau aufsteigt uns nicht vergönnt, aber nichtsdestotrotz haben wir uns in dieser Sache nicht beirren lassen. Mit der Rolleicord bewaffnet habe ich ein wenig stille Morgenatmosphäre einfangen können. Die sonst so von Touristen bevölkerte Brücke mussten wir uns hierbei nur mit wenigen Menschen, darunter großteils übrig gebliebenem Partyvolk, teilen.

Aus diesen Bildern entstand ein Kalender für das Jahr 2014, den ich wieder über den Verlag Calvendo veröffentlicht habe und der via Amazon sowie unter Angabe der ISBN über jede beliebige Buchhandlung zu beziehen ist.

Hier die Formate, ISBN-Nummern und zugehörigen Preise:

Format ISBN Preis
DIN A5 Tisch 19,90 €
DIN A4 Wand 21,90 €
DIN A3 Wand 32,90 €
DIN A2 Wand 54,90 €

Einige Bestell-Links:

http://www.calvendo.de/galerie/prag-praha-prague/?sesid=100681553100878807100370741&s=prag&pcat=0&cat=0&

http://www.amazon.de/Prag-Praha-Prague-Wandkalender-2014/dp/3660268615/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1377766039&sr=8-6&keywords=prag+praha+prague

Die „Blick ins Buch“-Möglichkeit auf Amazon stellt die Bilder in sehr niedriger Auflösung dar und auf 16 Farben reduziert. Die Qualität ist jedoch wesentlich besser. Um das zu verdeutlichen, hier einige Beispielbilder:

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Ich wurde gefeatured…

Was für ein komisches Wort… Aber es stimmt, ich wurde auf der tollen Seite shootingfilm vorgestellt. Hier findet Ihr den Link zu meinem Beitrag:

Wonderful 6×6 medium format photography

 

Ich freu mich! 

 

 

2012 – ein Rückblick

Nun mag der geneigte Leser sich fragen, ob es Mitte/Ende Januar nicht ein wenig spät sei für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Ich sage dazu:

Ja!

Aber leider habe ich es erst am vergangenen Wochenende geschafft, meine Bildausbeute von 2012 zu sichten. Ein Best-Of möchte ich das ganze nicht nennen, weil mir mein Auswahlverfahren dafür nicht genau genug erscheint. Ich habe mich durch meine Ordner gearbeitet und jeweils das Bild, das mir sofort ins Auge sprang oder besondere Erinnerungen wachgerufen hat, für diesen Beitrag gewählt. Klar, nicht jede Fototour hatte ihre besonderen Fotos und so habe ich mich auf 20 Stück beschränkt, die denke ich einen ganz guten Überblick geben.

Mich selbst hat erstaunt, wieviel Farbbilder darunter sind. Sehe ich mich doch eher als Schwarz-Weiß-Typen an, so ist doch das eine oder andere „bunte“ Bild hier mit eingeflossen. Nun viel Spaß beim Anschauen, ich lasse die Bilder für´s Erste unkommentiert, gebe jedoch gern Details preis, wenn sie jemanden interessieren.

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12 mal Schwarz und Weiß

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende und ich habe 12 schwarzweiße Bilder ausgesucht, die für mich für je einen Monat des Jahres stehen. Sie sind nicht unbedingt in diesem Monat aufgenommen worden, aber sie fielen mir bei der Suche nach etwas passendem einfach als erstes ins Auge und da die erste Entscheidung ja oft die beste ist…

Alle Bilder haben gemeinsam, dass sie mit zweiäugigen Mittelformatkameras entstanden sind. Von der Rolleiflex Baujahr 1928 bis zur chinesischen Billigkopie Seagull aus den 80ern ist alles vertreten, insgesamt ergibt sich für mich jedoch trotz verschiedener Kameras ein recht einheitliches Bild, das auch mein Hauptinteresse der Fotografie widerspiegelt. Monochrome Landschafts-, Architektur- und Industrieaufnahmen. Beim anschauen wünsche ich Euch viel Spaß.

Das Ganze ist übrigens auch als Kalender im Calvendo-Verlag erschienen. Er trägt den Titel

„Alles im Fluss – Natur und Industrie im Ruhrgebiet“

und ist erhältlich im Buchhandel auf Bestellung oder online auf www.kalenderhaus.de in DIN A4 und DIN A3

Alles neu macht der Herbst

Nachdem ich hier mal aufgeräumt habe und nun das Ganze neu starten möchte, beginne ich mit ein wenig Farbe. Eigentlich nicht mein Metier, aber der Herbst mit seinen unglaublichen Farben verlangt es ja geradezu.

Die Zeit für düstere Schwarzweiß-Fotos kommt mit dem November ja erst, der Oktober schreit für mich nach Farbe. Und deshalb bin ich losgezogen, durch´s Viertel gestreift, habe Orte entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte und hab den herbstlichen Wald genossen.

Die Ergebnisse dieses Spazierganges möchte ich Euch hier präsentieren, zum ersten Mal in Form einer in den Beitrag integrierten Galerie. Viel Spaß beim anschauen und wie gehabt auch sehr gern beim kommentieren.