Posts in Category: Locations

Und mal wieder Zollverein…

Heute war ich auf meiner Lieblingszeche, dem guten alten Weltkulturerbe Zollverein. Nicht primär zum Fotografieren, sondern vielmehr zum Schnuppern und Anregungen holen. Dort fand gestern und heute nämlich zum 14. Mal die Naturfotomesse Weltblicke statt. Neben grandiosen Dia-Multivisions-Vorträgen (ich habe mir die Show eines Schweizers angeschaut, der seit 11 Jahren jeden Sommer mit Grizzlybären in Alaska verbringt) gab es auch ein paar Herstellerstände, auf denen man die neuesten Kameras und Objektive bewundern und auch benutzen durfte. Ich habe mir hier mal einen kleinen Eindruck über aktuelle Digitalkameras verschaffen können.

Das kam mir auch sehr gelegen, da ich selbst mit einer unterwegs war, nämlich der Olympus PEN E-P1. Eine für digitale Verhältnisse mit vier Jahren recht betagte Kamera, die aber mit 12 Millionen Pixeln bis heute richtig tolle und rauscharme Bilder liefert und mir wirklich Spaß macht. Durch ihre Kompaktheit ist auch die Hemmschwelle, sie einfach mitzunehmen, so gut wie nicht da. Zusammen mit meiner Fuji XF1 ein tolles Pärchen z.B. für Städte-Trips. Vielleicht stelle ich die beiden Kameras bei Gelegenheit mal näher hier vor.

Wie soll es anders sein, natürlich habe ich auch ein paar Fotos gemacht, wenn ich schon mal da war. Durch das eher suboptimale Wetter waren nicht viele „normale“ Besucher da, neben den Weltblicke-Besuchern. Das macht es dann natürlich noch einfacher. Viel Freude nun mit meiner kleinen Auswahl von heute!

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Hofgarten

Heute ohne große Worte: Ein paar Bilder vom Sonntagsausflug in den Düsseldorfer Hofgarten und zum neuen Kö-Bogen. Natürlich in Schwarzweiß. Viel Spaß dabei…

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Henrichshütte Teil 2

Wie schon hier geschrieben, habe ich im letzten Henrichshütte-Beitrag nicht alle Bilder dieses schönen Tages untergebracht. Während ich im ersten Teil die Industrie-Impressionen untergebracht habe, widmet sich dieser Teil den auf dem Gelände abgestellten Schienenfahrzeugen.

Die Eisenbahn gehört selbstverständlich zur Hochindustrie. Viele Entwicklungen hätten ohne sie nicht stattfinden können, die gigantischen Mengen an Rohstoffen, Abfällen und Fertigprodukten wären ohne ein Transportsystem wie die Eisenbahn nie auch nur denkbar gewesen. Auch die hunderttausende Menschen, die einst im Ruhrgebiet in der Stahl- und Kohleindustrie tätig waren, waren auf die Bahn angewiesen. Die Route Industriekultur ist sich dieser enormen Bedeutung bewusst und lässt dem historischen Erbe Eisenbahn genug Raum.

Es ist schon faszinierend, die Lokomotiven, Waggons und Triebwagen auf dem Gelände zu sehen, wie sie sich in einer Art Dämmerschlaf befinden, die Natur sich hier und da Teile zurückerobert und trotzdem, nach all den Jahren Stillstand viele der Fahrzeuge noch diesen klassischen Geruch verströmen, eine Mischung aus Stahl, Rost, Öl und noch vielem mehr. Das ist schwer zu beschreiben, das muss man wohl einfach mal gerochen haben.

Ich wanderte also zwischen den abgestellten Fahrzeuge entlang, fand spannende Details und imposante Porträts und diese möchte ich Euch jetzt hier zeigen. Also viel Spaß!

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Das Hohe Venn

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Wenn einen die Reiselust aber auch einmal packt…

Am 3. Oktober haben wir den freien Tag genutzt und sind relativ spontan früh morgens aufgebrochen, um Deutschland für ein paar Stunden zu verlassen. Belgien war unser Ziel, genauer gesagt das Hohe Venn. Diese wunderschöne und raue Hochmoorgegend erreicht man über die Eifel, am Städtchen Monschau vorbei und schon kurz hinter der Staats-grenze findet man sich auf einem Hochpleateu etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel wieder. Der Wald weicht hier ziemlich plötzlich einer windigen Ebene. Vereinzelte Bäume gibt es noch, doch links und rechts der Straße erstreckt sich schon bald das berühmte Moor. Touristisch ist die Gegend sehr gut erschlossen, denn außer einem Wanderparkplatz und einigen gut beschilderten Rundwegen braucht der Naturfreund ja nicht viel. Und beides haben wir (mit kurzer Vorabrecherche im Internet) auch auf Anhieb gefunden. Bei unserer Ankunft kämpfte sich die Sonne gerade über die Bäume und das Licht wurde immer goldener. Zusammen mit den herbstlichen Pflanzen ein faszinierendes Feuerwerk aus Rot- und Orangetönen. Der Pfad durch das Moor führt in weiten Teilen über Holzstege, um die hochempfindliche Natur nicht mehr als nötig zu belasten. Das Wandern über diese hölzernen Pfade macht das Ganze gleich noch einmal spannender, denn an manchen Ecken ist das Holz leicht moosig oder etwas morsch, so dass ein Blick nach unten hin und wieder empfehlenswert ist. Das trübt jedoch das Wandervergnügen keinesfalls, denn so geht man wenigstens mit offenen Augen durch diese faszinierende, urtümliche Landschaft, der man ihre frühere Ausbeutung durch den Torfabbau kaum noch ansieht.

Ungewöhnlich für mich, habe ich diese Serie in Farbe fotografiert, weil die Farben wie erwähnt einen Großteil des Reizes ausmachen und außerdem schlicht und einfach beeindruckend waren. In diesem Sinne viel Spaß beim Anschauen der folgenden Bilder!

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London calling Teil III – in black and white

Auch dieses Wochenende kommt wieder ein Beitrag zum Thema London. Diesmal nun endlich die SW-Bilder. Vorher ein paar Worte zum benutzten Equipment: Ich hatte mir von Anfang an vorgenommen, mit leichtem Fotogepäck zu reisen. Erstens wollte ich gern die Kameras ins Handgepäck nehmen können, der Transport im Aufgabegepäck hätte mich wohl doch davon abgehalten, den Flug genießen zu können. Zum zweiten ist es so, dass ich oft die Erfahrung gemacht habe, wie schön man sich diverse Motive zuhause ausmalt, wenn man sie mit dieser und jener Kamera macht. Ob man dann während des Aufenthalts selbst aber gewillt ist, die (oft schwere) Ausrüstung mit sich zu schleppen, das ist eine ganz andere Frage. So habe ich mich bewusst gegen Mittelformat entschieden und mich auf zwei leichte, kompakte 35mm Kameras (und die Polaroid) beschränkt. Die Farbbilder auf Portra von der letzten Woche entstanden mit einer Olympus OM2n mit 50/1.4 Objektiv. Eine der kleinsten und für mich genialsten Spiegelreflexkameras, die es gibt. Schwarzweiß habe ich mit meiner für mich recht neuen Contax TVS fotografiert. Eine extrem hochwertige Kompaktkamera mit einem moderaten Zweifachzoom und tollem Zeiss Sonnar Objektiv. Die Kamera hat mich als leichte, praktische Reisekamera voll überzeugt und sogar ihre recht deutliche Vignettierung im Weitwinkelbereich macht sich auf den meisten Bildern eher sympathisch bemerkbar als störend. Dazu kommt, dass sie leise und unauffällig ist und man damit oftmals nicht wirklich ernst genommen wird, was vielen Leuten die Skepsis nimmt, wenn man mal Dinge oder Szenen fotografiert, die für den normalen Touristen vielleicht etwas untypisch sind.

So, nun aber viel Spaß mit den SW-Bildern auf Kodak TriX…

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London calling Teil II – in color

Zum Sonntag Abend präsentiere ich den nächsten Schwung meiner London-Bilder. Zuerst die auf Farbfilm. Genauer gesagt habe ich die folgenden Impressionen auf Kodak Porta 400 eingefangen, ein wunderbarer Film, dessen cremige Farbtöne ich liebe! Ich freue mich, dass Ihr mich hiermit auf diesem Streifzug begleitet und wünsche viel Spaß dabei!

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London calling

Nun sind wir also wieder hier. Oha, wie lange hatten wir uns diesen Urlaub vorgenommen. Geplant, organisiert, vor-ge-freudet und dann ging es wie immer alles viel zu schnell vorbei. Schon saßen wir wieder im Flieger, sahen die englische Küste unter uns verschwinden und kurz darauf waren wir wieder fest in deutscher Hand. Aber Fotos und Erinnerungen bleiben und da das hier eben halt ein Fotoblog ist, möchte ich einige davon mit Euch teilen.

Unsere Unterkunft hatten wir in Whitechapel, dem Stadtteil in Londons Osten, der durch Jack the Ripper zu Weltruhm gelangt ist, zwischendurch Arbeiterviertel und graue Schmuddelecke wurde und heute auf dem Weg zum Hipsterparadies ist. Ein faszinierender, niemals stillstehender Stadtteil. Aus der Haustür nach links und wir fanden uns auf einer Art asiatischem Basar wieder. Überall roch es nach Essen, Verkaufsstände zogen sich die Straße entlang, Männer mit langen Bärten und Frauen in Burkas wuselten umher. Wir hatten jedoch immer das Gefühl, dass über allem ein Hauch dieser britischen Höflichkeit hing. Man fühlte sich immer sicher und wohl.

Aus der Tür hinaus und nach rechts ging es direkt ins besagte, angesagte Viertel. Rund um die Bricklane wird man von Cafés, Retroshops, Secondhand-Läden und Used-Book-Stores regelrecht überrollt. Und es war toll. Beigel Bake, der legendäre Bagelshop wird seinem Ruf absolut gerecht, die Dinger sind sensationell und das etwas kühle Ambiente mit den weißen Fliesen, einfachen Glasregalen und Leuchstoffröhren an der Decke erinnert zwar leicht an ein Kühlhaus, ist aber auch ungemein sympathisch. Da der Laden 24 Stunden / 7 Tage die Woche offen hat, ist hier immer was los.

In der ehemaligen Brauerei des Viertels, der Truman Brewery, haben sich Gastronomie, einige Clubs und ein sagenhafter Plattenladen angesiedelt. Alles in allem ein Viertel voll junger, hipper Menschen. Hier fiel ich mit meinen analogen Kameras natürlich kaum auf. (Bis auf ein nettes Gespräch mit einem Amerikaner, der von meiner Polaroid SX70 hin und weg war.) Und eben diese Kamera ist nun auch für die ersten Bilder verantwortlich, die ich Euch zeigen möchte. Natürlich sind auch Farb- und Schwarzweißbilder auf klassischem Kleinbildfilm entstanden, mit deren Aufbereitung ich aber ein paar Tage warten werde, weil ich sie gestern und heute im Laufe einer stundenlangen Scanorgie digitalisiert habe (mit Hilfe von alkohol-, koffein- und teeinhaltigen Getränken) und von denen ich jetzt erstmal etwas Abstand gewinnen muss. Bis dahin viel Freude mit den etwas schrägen, aber von mir heißgeliebten Ergebnissen meiner Polaroid-Tour durch Whitechapel und Spitalfields.

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In den Straßen von Prag

Vor ein paar Wochen waren wir in Prag. Es war ein relativ spontaner Entschluss, ursprünglich auch von Dresden aus als Tagestrip geplant, dann aber kurzfristig auf zwei Tage und somit eine Übernachtung verlängert. Der Grund dafür ist, dass wir nicht zum ersten Mal in Prag waren und die Zeit zum fotografieren dort eigentlich immer zu kurz ist. Erst recht wenn man weiß, dass noch eine zwei- bis dreistündige Heimfahrt durch die tschechische Provinz am selben Tag ansteht. Und die Entscheidung war gut. Es war extrem heiß und schwül, so das wir froh waren, nicht hetzen zu müssen und einfach hier und da mal bei einem leckeren hopfenhaltigen Kaltgetränk die Seele baumeln lassen zu können…

Prag ist für mich schwarz-weiß. Die Stadt ist so klassisch und rau, dass ein SW-Film in meinen Augen geradezu alternativlos ist. Zumindest für meine Art der Fotografie. Ich habe also ganz den klassischen Straßenfotografen simuliert, mit Leica und Kodak TriX habe ich mich durch die Touristen und die vielen kleinen Straßen der Altstadt treiben lassen, auf der anderen Seite der Moldau Aussichtspunkte erklommen (okay okay, per Seilbahn) und diese zeitlose Stadt auf mich wirken lassen.

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Am nächsten Morgen, gegen fünf, klingelte dann der Wecker, denn wir waren fest entschlossen, die Karlsbrücke im Sonnenaufgang zu fotografieren. Das Wetter machte uns in Sachen Sonne zwar einen Strich durch die Rechnung, aber ergebnislos blieb dieser Morgen trotzdem nicht. Es entstand dabei nämlich wieder ein Kalender, den ich über den Verlag Calvendo publizieren werde. Dazu aber ein anderes Mal mehr…

Regattabahn 2 – ein Projekt

Wie  ich ja schon an früherer Stelle ( http://www.bullebaerchens-bilderwelten.de/blog/regattabahn-1-ein-projekt/) berichtet habe, arbeite ich derzeit an einem längerfristigen Projekt, mit dem ich für mich selbst überprüfen möchte, wie unterschiedlich meine Fotoergebnisse mit unterschiedlichen Kameras ausfallen. Im krassen Gegensatz zum Ansatz des letzten Beitrages in dieser Reihe, der Fotografie mit dem Smartphone, steht der heutige. Ich war wieder an der Regattabahn unterwegs, diesmal jedoch mit einer Kodak Folding Pocket Kamera aus dem Jahr 1898. Das gute Stück habe ich auf einem Flohmarkt vor einigen Monaten günstig geschossen und zuhause entdeckt, dass die üblichen Mittelformatfilme des Typ 120 hineinpassen, auch wenn sie für diese Filme eigentlich nicht gemacht ist. Die Toleranzen der aus Holz gefertigten Kamera sind aber so großzügig, dass die Spulen bequem Platz finden. Also stand fest, das wird mein zweiter Kandidat für dieses Projekt.

Durch die Beschränkung auf 8 Bilder pro Film fotografiere ich ruhiger mit dieser Kamera, aber auch der Blick für Motive ändert sich. Während es mit dem Handy eher die etwas schrägen, schrulligen Ansichten waren, die sich wie von selbst aufgedrängt haben, sind es mir der Kodak eher ruhige Motive, Landschaftsansichten, Stillleben… Aber seht selbst und vergleicht.

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Dresden, Sommer anno…

…2013. Eine Woche Urlaub geht so schnell rum. Erst recht, wenn man so viel erlebt und so viele Eindrücke sammelt, wie ich es vor zwei Wochen konnte. Angefangen von einer wunderschönen Hochzeit im Harz über einen Tagestrip nach Dresden bis zu zwei genialen Tagen in Prag. Zu dem einen oder anderen später noch mehr, an dieser Stelle soll es um Dresden gehen. Ich war nun schon ein paar Mal in der Stadt und doch finde ich die Altstadt immer wieder faszinierend, extrem beeindruckend und fotogen. Und wenn man im Sommer einen Wochentag nutzt, dann halten sich sogar die unvermeidlichen Touristenmassen in Grenzen. Das ich die Architekturfotografie mag, ist wohl kein Geheimnis. Diesmal allerdings in Farbe, nicht wie gewohnt monochrom. Also einen Drogeriefilm in die Leica geladen und los. Das Objektiv, ein versenkbares 50/2.0 gibt den Bildern eine tolle Farbanmutung. Fast könnte man denken, ich habe hier in der Bildbearbeitung nachgeholfen, aber das ist nicht der Fall. Lediglich eine Tonwertkorrektur, Beschneidung der Ränder und Ausrichtung der Bilder, mehr habe ich im Großen und Ganzen nicht gemacht.

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Wenn ich an dieser Stelle mal einen Tipp für den filminteressierten Fotografen geben darf: Lasst Euch nicht von den „Abzügen“, die Ihr im Drogeriemarkt bekommt abschrecken. Seht sie eher als Contactsheet, für ca. 0,01€ pro Bild ist das zu verschmerzen. Diese Bilder dienen aber meiner Erfahrung nach wirklich nur als grobe Orientierungshilfe, denn sowohl die meist gruselige Farb“korrektur“ sowie der Beschnitt der Bilder kann einen schon mal verzweifeln lassen, nur um beim Scannen der Negative festzustellen, dass doch alles wesentlich besser aussieht. Am Selbstscannen der Negative führt meines Erachtens kein Weg vorbei, wenn man das Potenzial seiner Bilder nicht verschenken will. Sicher treffen meine Dresdenbilder farblich nicht jedermanns Geschmack. Eine Farbkorrektur wäre einfach gewesen, passt für mich aber nicht zu dem Tag, wie ich ihn persönlich erlebt habe. Auf jeden Fall habt ihr in der Postproduction alle Möglichkeiten offen, Eure Bilder nach Eurem Geschmack zu bearbeiten. Viel davon verschenkt man, scannt man nur die (schlechten) Abzüge.