Dresden, Sommer anno…

…2013. Eine Woche Urlaub geht so schnell rum. Erst recht, wenn man so viel erlebt und so viele Eindrücke sammelt, wie ich es vor zwei Wochen konnte. Angefangen von einer wunderschönen Hochzeit im Harz über einen Tagestrip nach Dresden bis zu zwei genialen Tagen in Prag. Zu dem einen oder anderen später noch mehr, an dieser Stelle soll es um Dresden gehen. Ich war nun schon ein paar Mal in der Stadt und doch finde ich die Altstadt immer wieder faszinierend, extrem beeindruckend und fotogen. Und wenn man im Sommer einen Wochentag nutzt, dann halten sich sogar die unvermeidlichen Touristenmassen in Grenzen. Das ich die Architekturfotografie mag, ist wohl kein Geheimnis. Diesmal allerdings in Farbe, nicht wie gewohnt monochrom. Also einen Drogeriefilm in die Leica geladen und los. Das Objektiv, ein versenkbares 50/2.0 gibt den Bildern eine tolle Farbanmutung. Fast könnte man denken, ich habe hier in der Bildbearbeitung nachgeholfen, aber das ist nicht der Fall. Lediglich eine Tonwertkorrektur, Beschneidung der Ränder und Ausrichtung der Bilder, mehr habe ich im Großen und Ganzen nicht gemacht.

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Wenn ich an dieser Stelle mal einen Tipp für den filminteressierten Fotografen geben darf: Lasst Euch nicht von den „Abzügen“, die Ihr im Drogeriemarkt bekommt abschrecken. Seht sie eher als Contactsheet, für ca. 0,01€ pro Bild ist das zu verschmerzen. Diese Bilder dienen aber meiner Erfahrung nach wirklich nur als grobe Orientierungshilfe, denn sowohl die meist gruselige Farb“korrektur“ sowie der Beschnitt der Bilder kann einen schon mal verzweifeln lassen, nur um beim Scannen der Negative festzustellen, dass doch alles wesentlich besser aussieht. Am Selbstscannen der Negative führt meines Erachtens kein Weg vorbei, wenn man das Potenzial seiner Bilder nicht verschenken will. Sicher treffen meine Dresdenbilder farblich nicht jedermanns Geschmack. Eine Farbkorrektur wäre einfach gewesen, passt für mich aber nicht zu dem Tag, wie ich ihn persönlich erlebt habe. Auf jeden Fall habt ihr in der Postproduction alle Möglichkeiten offen, Eure Bilder nach Eurem Geschmack zu bearbeiten. Viel davon verschenkt man, scannt man nur die (schlechten) Abzüge.

 


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