Keep calm and go to London…

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London… die Stadt lässt mich nicht mehr los. Ein Jahr ohne Aufenthalt dort ist für mich inzwischen nur schwer bis gar nicht vorstellbar und so war ich natürlich sehr glücklich, als sich auch 2015 wieder die Möglichkeit bot, meine Lieblingsstadt besuchen zu können. Und wieder im Herbst, meiner favorisierten Jahreszeit. Wie schon bei den vorherigen Aufenthalten hat sich das Klischee des englischen Wetters als völliger Unsinn erwiesen. Die Sonne schien fast ständig vom wolkenlosen Himmel, ermöglichte sogar das Sonnenbad mit Liegestuhl in einem der vielen Parks der Stadt.

Sowieso ist diese unglaubliche Vielfalt das, was London nie langweilig werden lässt. Im einen Moment fährst Du noch durch Hochhausschluchten aus Glas und Stahl, Geschäftsleute in Anzügen eilen hin und her und jeder hängt am Handy, im nächsten Moment steigst  Du aus der Bahn und bist an der Themse, hinter Dir erstrecken sich riesige Parkanlagen und die Häuschen und kleinen Läden lassen Dich vermuten, Du wärst in einem Dörfchen irgendwo in der englischen Provinz.

Fangen wir doch genau damit an, ein paar Impressionen aus dem Greenwich-Park am Südufer der Themse. Nur 15 Minuten Fahrt aus der Stadt und trotzdem Idylle pur:

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Mit dem Thema Eichhörnchen beschäftige ich mich gleich noch intensiver… 😉

Wenn es dann genug ist mit der Idylle und man sich daran erinnern möchte, dass man sich eigentlich in einer der größten Hauptstädte Europas befindet, dann ist man genauso schnell auch wieder in der City und kann Weltstadt-Flair genießen. Die Architektur Londons ist wirklich beeindruckend, das Nebeneinander von historischen Gebäuden und Wolkenkratzern ist einfach gelungen.

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Eine ganz andere Welt ist dann Chinatown. Nur ein paar Schritte vom Picadilly-Circus entfernt verlässt man gefühlt Europa und betritt Asien. Mit einem Mal sind alle Straßenschilder, alle Läden, alls Restaurants mit chinesischen Schriftzeichen versehen, überall riecht es exotisch und in den Schaufenstern hängen, liegen oder stehen die sonderbarsten Lebensmittel.

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Wenn es dann langsam dämmert und die Lichter angehen, dann verwandelt sich die Stadt erneut. In diesem Herbst ist die Beleuchtung der vielen Sehenswürdigkeiten besonders bunt und leuchtend, da in London die Rugby-Weltmeisterschaft stattfindet, ein in England sehr beliebter Sport.

Wenn man nun durch die beleuchteten Straßen geht, ans Themse-Ufer kommt und Big Ben oder das London Eye leuchten in der Nacht, dann ist es wirklich schwer, die Kamera wieder wegzupacken…

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Zu guter Letzt ein besonderes kleines Highlight der Stadt; die Eichhörnchen. Die Tiere sind an Menschen gewöhnt und sowieso recht entspannt. Gerade jetzt im Herbst, wo sie auf Nahrungssuche für den Winter sind, kennen sie aber oft gar keine Scheu mehr und lassen sich mit Nüssen aus der Hand füttern. Ein bisschen Vorsicht ist zwar angebracht, es handelt sich halt um Nager und die haben bekanntlich scharfe Zähne. Wenn man sich aber ruhig verhält und nicht versucht, sie zu streicheln oder gar zu greifen, dann sind die kleinen Kerle friedlich und neugierig und man hat auf jeden Fall einen sehr netten Kontakt mit diesen Einheimischen.

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Auch diesmal bleibt wieder nur ein einziges Fazit: London, wir kommen wieder. Und zwar möglichst bald und möglichst lange!

PS: God save the Queen (…and the squirrels)


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