Sonnenzeit

Vielen Menschen ist der November unsympathisch; Grau, dunkel, kalt, trist, ungemütlich. Der Sommer ist schon lange, der goldene Oktober gerade eben erst vergangen, richtige Weihnachtsstimmung mag bei den meisten angesichts des Regens und der Stürme auch noch nicht aufkommen. (Obwohl, oder gerade weil, das Weihnachtsgebäck schon seit Ende Juli in den Regalen vor sich hin härtet.)

Ich hingegen mag den Monat. Die verblassenden Farben kommen meinem schwarzweißen Sehen entgegen, das langsame Vergehen der Natur und das Vorbereiten auf die Winterruhe hat etwas Entspannendes, alles setzt sich und schaltet einen Gang zurück.

Eine der schönsten Metaphern für diesen Zustand finde ich Sonnenblumen. Vor wenigen Monaten noch waren sie das Zeichen für Wärme und Fröhlichkeit, umso trauriger wirken sie jetzt, die Köpfe gesenkt, als wollten sie sich den Regen nicht ins Gesicht treiben lassen, die Farben gleichen sich mehr und mehr der nassen Erde an, in der sie stehen. Melancholisch und trotzdem schön, so empfinde ich es zumindest und so möchte ich es Euch in der folgenden Galerie zeigen. Viel „Spaß“ dabei…

 

 


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