Stadtteil der Reichen und Schönen…

Fisch wird im Düsseldorfer Hafen nicht mehr gefangen, sondern höchstens noch für teuer Geld in noblen Restaurants an die Wohlhabenden der Stadt verkauft. Denn vom Image der Großindustrie und der Speditionen hat der Hafen sich größtenteils verabschiedet. Hier und da deutet noch ein alter Kran an, was hier einst los war und und ein paar vergessene Gleise in den Pflasterwegen bringen solariumsgebräunte, pelztragende Düsseldorferinnen auf ihren Highheels ins Stolpern.

Aber es ist keineswegs nur negativ, was sich hier in den letzten Jahren getan hat. Gerade in Sachen Architektur hat sich der Medienhafen, wie er genannt wird, in ein Schmuckstück verwandelt, bei dessen Entstehung sich die Architekten so richtig austoben durften. Das passt nicht immer hundertprozentig zusammen, aber hier und da ergänzen sich alt und neu doch sehr gut und alles in allem ergibt sich ein sehr ansprechendes Gesamtbild, das auch viele Touristen aus aller Welt anlockt.

Fotografisch ist das ganze Areal natürlich ein riesiger Spielplatz, auf dem man sich bei Tag und Nacht nach Herzenslust die Seele aus dem Leib fotografieren kann. So haben wir, mein guter, ebenfalls fotografierender, Freund Jens und ich, uns also eines schönen Nachmittags auf den Weg gemacht, um dort bei einbrechender Dämmerung und anschließender Dunkelheit einige Motive auf den Chip, beziehungsweise in meinem Fall den Film, zu bannen. Architektur ist nicht gerade eines meiner Spezialgebiete, aber mit den Ergebnissen der teilweise bis zu zehn Sekunden dauernden Belichtungen auf Mittelformatfilm bin ich recht zufrieden. Einige der entstandenen Bilder habe ich zu einer Galerie verwurstet, die ich Euch nun hier präsentieren möchte.

Viel Spaß beim Anschauen…

 

 

 

 

 


One Comment

  1. Antworten

    […] Städte haben es mir angetan. Ich mag gelungene Architektur sehr, sei es nun moderne, wie im Düsseldorfer Medienhafen, oder historische. So war ich ja vor kurzem erst in Roermond mit seiner schönen Innenstadt. Am […]

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